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Aktuelles

Freie Wähler Puchheim zu Gast im Landtag

Die Freien Wähler Puchheim besuchten auf Einladung des Landtagsabgeordneten Markus Reichhart den Bayerischen Landtag.

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Willkommen bei den Freien Wählern Puchheim

Der FW-Vorstand mit MdL Markus Reichardt und Kreisvorsitzenden Michael Leonbacher

 

Aktuell:

Freie Wähler blicken auf die Bürgermeisterwahl

 

Nach Auflösung der FW-Fraktion im Stadtrat durch die Stadträte(In) Barbara Ponn und Wolfgang Bleifuß können sich die Freien Wähler Puchheim (FWP) aus wahlrechtlichen Gründen bekanntlich nicht selbst ohne weiteres an der Bürgermeisterwahl 2012 in Puchheim beteiligen. Die FWP verfolgen daher aufmerksam Auftritte, Programme und Darstellung der vier schon nominierten Kandidaten. In einer ersten Zwischenbilanz fällt auf:

es gibt keine visionären Kandidaten!

 

  • Der CSU-Kandidaten Harald Heitmeir hat bisher in Puchheim kaum Profil zeigen können; ihm fehlt immer noch ein Wahlprogramm (ist aber heute vielleicht kein Nachteil- siehe Piratenpartei). Für die FWP daher ein relativ unbeschriebenes Blatt.

  • Der SPD-Kandidat Norbert Seidl hat dafür ein übervolles aber gleichwohl ein wenig neues bringendes Programm für Jedermann und für Alles. Als Einziger gibt er aber eine Vorstellung von den Möglichkeiten und der Entwicklung des Rheinhold & Mahla-Geländes preis. Er wird im Falle der Wahl Mühe haben, seinen vielen aber doch allgemeinen Zielen zu folgen.

  • Der ubp-Kandidat und 2. Bürgermeister Wolfgang Wuschig kann sich seine langjährige Gemeinderatstätigkeit und die Erfahrung als Bürgermeisterstellvertreter sowie sein bisheriges Engagement für Bürgerinteressen zu Gute halten. Sein Programm hat Ansätze, Puchheim als soziale und lebenswerte Stadt weiter zu entwickeln, wobei aber auch hier die großen Visionen fehlen. Seine ubp weint offenbar in Teilen einer Liaison mit dem Grünen-Kandidaten nach.

  • Der Grünen-Kandidat Manfred Sengl startete als Erster, ist aber gleichwohl noch nicht in große Fahrt gekommen. Obwohl gebürtiger Puchheimer, fällt ihm der Nahkontakt zu Bürgern schwer. Sein Programm kann man, bei Grünen logisch, auch als „Fahrradlastig“ sehen. Gepunktet hat er zuletzt, als er als Umweltbeiratsvorsitzender nach ersten Hinweisen der FWP erfolgreich den Finger auf die Zustände der Golfplatzaufschüttung legte.

 

Insgesamt kommt der Wahlkampf nach Auffassung der FWP bisher wenig kontrovers daher. Noch wurde die Chance nicht genutzt, Probleme und Themen über Puchheims (städtische) Zukunft zuzuspitzen und dem Bürger bei der Wahl auch eine Richtungsentscheidung zu ermöglichen. Da ist schon das Auslaufen des befristeten Arbeitsvertrags des Kulturamtsleiters Kaller und die Neuausschreibung der Stelle der bisherige Aufreger des Wahlkampfs.

 

Nur der CSU- und SPD-Kandidat setzten sich mit den FWP bisher an einen Tisch um gegenseitige Schnittmengen heraus zu finden. Dafür haben die FWP „Wahlprüfsteine“ entwickelt und den beiden Kandidaten zur Hand gegeben; bisherist nur eine Stellungnahme des SPD-Kandidaten eingegangen. Die FWP werden sehen und berichten, ob sich daraus eine Favoritenrolle eines Kandidaten und ggf. eine Wahlempfehlung entwickelt.

Die Einschätzung der Freien Wähler hat laut Presse eine Podiumsdiskussion mit den vier Bgm-Kandidaten am 09. Mai im Pfarrsaal St. Josef bestätigt.Dort lieferten sich ie Kandidaten eine "Kuschelstunde" und übten sich in Harmonie. Lesen Sie dazu den Bericht der SZ vom 11.05.12:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/schmusekurs-in-puchheim-wahlkampf-mit-samthandschuhen-1.1354297

Die Puchheimer Wählerinnen und Wähler haben bislang also kaum die Wahl, nach politischen Programmen und Positionen zu unterscheiden und so ihren Kandidaten zu wählen. Diejenigen, die zur Wahlurne gehen, werden somit eher eine Persönlichkeitswahl zu treffen haben.