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Volkshochschule
PM zur Volkshochschule vom 25.10.2010
Die Freien Wähler Puchheim (FWP) können die Alarmstimmung der Puchheimer Volkshochschule (VHS) und die Kritik an der räumlichen Situation gut verstehen, so Pressesprecher Johann Aichner. Durch den im Juni mit den Stimmen von CSU und SPD gefassten Beschluss zur Fortschreibung des „Meisterplanes“ für den Grünen Markt und damit die Weiterverfolgung der großen Lösung einer Ortsmittenplanung sieht die VHS zu Recht den nötigen Neubau eines Erwachsenenbildungszentrum auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Der Planung soll noch eine bis zum Jahresende abzuschließende Bürgerwerkstatt vorgeschaltet werden. Diese Bürgerwerkstatt wurde bis dato noch nicht einmal ins Leben gerufen.
Die Polarisierung des Themas und der Planung zwischen Verwaltung und Gemeinderat aber auch innerhalb des Gemeinderats lösen angesichts der räumlichen Unzulänglichkeiten nach Ansicht der FWP verständlicherweise Frust bei den Verantwortlichen der VHS aus. Die Erwachsenenbildung ist zu wichtig, um jahrelang Spielball der Parteien zu sein, so Pressesprecher Aichner. Die VHS solle nicht zum Verlierer beim Streit um den Neubau des Rathauses und um den Erhalt der Alten Schule werden. Die FWP treten daher weiter mit Nachdruck für den baldigen Neubau eines Erwachsenbildungszentrums anstelle des Bürgertreffs ein. Angesichts der geschilderten Situation der VHS sollten auch CSU und SPD zur baldigen Einsicht gelangen, dass hier Handlungsbedarf besteht, der nicht den kaum finanzierbaren städtebaulichen Wolkenkuckucksheimen unter geordnet werden darf.
Johann Aichner, Pressesprecher der FWP




