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Leserbrief zum Golfplatz

Leserbrief zum Beitrag im FFB-Tageblatt vom 23.05.13 „Das lange Warten auf den Golfplatz; Schlagfertig sieht anders aus“

 

Bauschutt statt Golfplatz für Puchheim

Erfreulich, das die Presse mal wieder die Golfplatzgeschichte in Puchheim kritisch aufgreift. Schon 2010 sollte der Golfplatz in Puchheim fertiggestellt und ab Mai 2011 beispielbar sein, so die früheren vollmundigen Versprechungen des Golfplatz-Betreibers ClubhausAG. Zustand und Bild des Areals dagegen heute: Eine Entsorgungsfläche für Bauschutt und dergleichen, dazwischen Wildwuchs. Nun will sich endlich der Stadtrat von Puchheim, der das Projekt genehmigt hat ein Bild machen. Er sollte sich vom Investor nicht einlullen lassen, mit künftigen „blühenden Landschaften“ oder dem Unsinn der Bauverzögerung wegen schlechten Wetters (seit 2009!).

Eine kritische Bestandsaufnahme und die Prüfung der Vorgaben des Bebauungsplans sind gefragt. Da wäre zu fragen, ob nicht unter dem Deckmantel der Abdeckung der Planie dort gewerbliches Bauschuttrecycling betrieben wurde und wird, das dem Investor gutes Geld bringt. Ob nicht die Planieflächen zu erneuten Deponieflächen genutzt werden und ob die vorgegebene Aufschüttung eingehalten wird. Bis heute haben wir Bürger nicht klar erfahren, wer die Vorgaben überwacht. Die undefinierbaren Ablagerungen und Aufschüttungen verursachen jedenfalls beim Betrachter ein ungutes Gefühl. Der Investor verschweigt natürlich, was er mit der Schuttanfuhr verdient. Das ganze Projekt, das vor dem Bürgerentscheid so schön geredet wurde, ist heute ein Schandfleck für Puchheim und demnächst vielleicht sogar eine Investitionsruine. Auch ein weiteres Projekt dieses Investors in Berlin-Seeburg ist offenbar eine unendliche Geschichte.

Die Bürger, die gutgläubig im Bürgerentscheid dem Golfplatzprojekt zustimmten, sehen sich heute arg getäuscht.

 

Johann Aichner

Schriftführer der FWP

Puchheim