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Sanierungsstau bei der Bildung

Sanierungstau bei der Bildung; Zum Beitrag in der SZ vom 06.12.2013

 Leserbrief

Dem o. g. Beitrag zufolge haben eine Baukommission  und Kreisräte die Liste der Renovierungsmaßnahmen an weiterführenden Schulen für 2014 auf immerhin noch 20 Mio. € zusammen gestrichen. Für dringend werden eigentlich 27 Mio. € gehalten und ein Gutachten kommt gar auf Sanierungs- und Modernisierungskosten von 46 Mio. €. an Schulen und Förderzentren.

An oberster Stelle der Mängel stehen immer undichte Flachdächer. Für die wiederholten Reparaturen dieser Flachdächer auf fast allen Schulen und Turnhallen müssen, nicht nur beim Kreis, sondern auch in den Kommunen, Millionensummen aufgewendet werden. Nicht für alte Gebäude, sondern schon für eben erbaute (z.B. Graf-Rasso-Gymnasium am Tulpenfeld in FFB) oder vor ein bis zwei Jahrzehnten erbaute oder bereits einmal sanierte Gebäude. Flachdächer auf öffentlichen Gebäuden in unseren Breitengraden belasten die öffentlichen Haushalte über Gebühr. Und die Verantwortlichen werden aus Schaden leider nicht klug. Immer wieder werden solche Flachdachbauten im Landkreis und in den Kommunen geplant, von Verwaltung und Politikern abgesegnet und errichtet. Sind die Dächer schon beim Einzug (siehe Graf-Rasso) oder nach wenigen Jahren undicht, besteht die verantwortliche Firma meist nicht mehr oder ist insolvent. Die Kosten trägt dann der Steuerzahler, dass heißt jeder von uns. Die verantwortlichen Planer und Politiker fühlen sich unschuldig und planen und genehmigen ggf. schon wieder das nächste Flachdach. Privat werden die wenigsten der Vorgenannten in Flachdachhäusern wohnen, sondern die Vorzüge und Langlebigkeit von geneigten Ziegeldächern schätzen. So wird es leider noch Generationen von Schülern oder in öffentlichen Flachdachgebäuden Tätigen „nass nei gehn“ und wir werden weiter für diese Fehlplanungen zahlen.

Johann Aichner

Puchheim

Schriftführer der Freien Wähler Puchheim