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Antrag zur Stadterhebung eingereicht
Antrag zur Stadterhebung eingereicht

Die Gemeinde Puchheim stellte im Mai offiziell den Antrag an das Innenministerium auf die Verleihung der Bezeichnung Stadt.
Vorangegangen sind langjährige Verhandlungen, die auch immer wieder öffentlich bekanntgemacht wurden, leider jedoch in der Bevölkerung zu wenig wahrgenommen, oder zum Teil auch als „niemals realisierbar“ abgetan wurden.
Nun ist es jedoch soweit. Das Innenministerium gab im April bekannt, dass für die Gemeinden Puchheim, Olching und Gröbenzell der Weg für eine Stadterhebung frei sei.
Am 18. Mai stimmte der Puchheimer Gemeinderat einstimmig für die Einreichung des Antrages.
Hier möchte ich einige Argumente der Stadterhebungsskeptiker entkräften:
- Weder der Bürgermeister, noch der Gemeinde- bzw. Stadtrat werden dadurch mehr Geld bekommen.
- Die Gewerbe- oder Grundsteuer werden aufgrund der Stadterhebung nicht erhöht.
- Die Zuständigkeiten der Gemeinde/Stadt ändern sich nicht
- Der dörfliche Charakter von Puchheim-Ort ist gewollt und soll auch bestehen bleiben
- Die Kosten für die Gemeinde sind relativ gering, da im Computerzeitalter fast kein Geld für geänderte Briefköpfe mehr anfällt.
Manche dieser Punkte kann bzw. könnte Puchheim auch als Gemeinde verändern, deswegen halte ich das Schüren der Angst für völlig unnötig.
Wir als Fraktion sehen in der Stadterhebung eine Auszeichnung der Gemeinde Puchheim, die sich in der Bevölkerungszahl und der Infrastruktur sehr gut entwickelt hat. Wir hoffen auf eine positive Außenwirkung, die sich vielleicht auch in vermehrter Gewerbeansiedlung abzeichnet und von der wir alle, durch die erhöhten Steuereinnahmen profitieren können.
Barbara Ponn
Fraktionssprecherin
Freie Wähler Puchheim




