Zugang zur Bildung – ein Grundstein der Demokratie

Die Verbesserung der Bildungschancen für sozial benachteiligte Familien und eine effiziente Förderung der Kinder und Jugendlichen ist uns eine Herzensangelegenheit. Die kürzlich veröffentlichte Statistik zur Kinderarmut bei uns in Puchheim hat uns aufgewühlt. Wie hier wertschätzend aber effektiv gefördert werden kann, sieht man an den Aktivitäten des Kinderschutzbundes. Einige Ideen wie z.B. das Gutscheinkonzept für die Nutzung des Schwimmbads bis hin zu einem Ratgeber für erreichbare Förderungen sind aus unserer Sicht relativ leicht umsetzbar.

Das "Gymnasium" – mehr als Schule

Die alten Griechen haben im „Gymnasium“ die körperlichen und geistigen Fähigkeiten trainiert. Das Gymnasium hat sich in der Antike weiterentwickelt zu einem Ort von Sport, Philosophie, Wissenschaft und Kunst. Darin zeigt sich ein ganzheitliches Menschenbild. Im „Gymnasium“ der alten Griechen stand Sport an vorderster Stelle. Schon die Vorfahren wussten eben, dass Sport ein geeigneter Weg ist, um die menschlichen Tugenden zu erlernen.

Heute sind durch vielfache Spezialisierungen die ganzheitlichen Denkweisen in Gefahr. Der Zusammenhang zwischen Sport und Menschenbildung ist einem nicht spontan gegenwärtig. Der Sport und der Sportunterricht werden in der Schule als nettes Zusatzangebot verstanden. Er wird allzu oft als nebensächlich bewertet. Manchmal wird Sport nur als eine Methode der Gesundheitsförderung verstanden. Das ist er meistens, aber diese Sicht ist zu eng.

Für uns Freie Wähler ist Sport viel mehr als die körperliche Anstrengung. Es sind die kleinen Dinge, die Sport zu etwas Großem werden lassen. Fairness, gegenseitiger Respekt und das gemeinschaftliche Erleben stehen im Vordergrund. Der Erhalt des Sportangebots und der Zugang zum Sport für alle sind uns wichtig!

Menschenbildung - um erfolgreiche Konsens-Demokratie zu betreiben, brauchen wir mündige Bürger

Mündige Bürger sollten eine ausgeprägte Menschenbildung haben. Hierunter ist nicht die Akademisierung der Bevölkerung zu verstehen, die oft genug am Ende nicht den persönlichen Neigungen gerecht wird. Die Philosophie sagt vielmehr: Jeder Mensch soll sich frei und mündig selbst entscheiden, wie er seine Neigungen und Fähigkeiten zur vollen Entfaltung bringt, um so sein persönliches Glück zu finden. Eine Bildung, die sich nicht aus Abitur, guten Noten und Leistungsdruck definiert, sondern in menschlichen Tugenden wie:

  • Neugier und Interesse an den Themen in unserer Welt
  • Selbstvertrauen, sich einzubringen, den eigenen Standpunkt zu entwickeln und zu vertreten
  • Rücksicht auf andere zu nehmen, sich auf gemeinsame Verhaltensregeln (Spielregeln) zu einigen 
  • Zusammenhalt und Teamfähigkeit und ein angemessener Umgang miteinander 
  • Konsensfähigkeit und Durchhaltevermögen, um der Lösung einer Aufgabe näher zu kommen
  • Verantwortungsbewusst zu handeln und sich  für andere einzusetzen

Ihr Ansprechpartner für die Themen Schule und Bildung: Agnes Hinterberger, Dr.-Ing. Carl Junghans - Ihre Ansprechpartner für Sport und Vereine:  Manfred Meier und Robert Adamietz